14.01.2021 / Allgemein / /

Drei Initiativen brauchen Ihre Unterstützung

2x Ja zu starken Mittelschulen und zur Rettung des Theresianums

Vor kurzen ist bekannt geworden, dass das Theresianum Ingenbohl am Standort Schwyz mit dem Kollegium zusammengelegt werden soll. Auslöser für diese Verhandlungen des Stiftungsrates mit dem Kanton waren finanzielle Probleme des Theresianums, welche aufgrund der langjährigen starken Unterfinanzierung durch den Kanton entstanden sind.

Nun wurden unter dem Titel «Für starke Mittelschulen im Kanton Schwyz» zwei Volksinitiativen von einem prominent besetzten, überparteilichen Komitee aus Politik, Behörden und Bildung in die Wege geleitet. Unter anderem ist unsere Gemeindepräsidentin Irène May im Initiativkomitee und auch Kantonsratspräsident René Baggenstos, ebenfalls Brunnen, kämpft an vorderster Front für die Rettung des Theresianums Ingenbohl.

Die beiden Volksinitiativen für starke Mittelschulen verfolgen zwei unterschiedliche Ziele. Die erste Initiative verlangt, dass an der bewährten regionalen Verteilung und an der für das Lernklima optimalen Grösse der Mittelschulen festgehalten wird. Hier geht es auch darum, dass das Theresianum als Standort nicht aus dem Mittelschulgesetz gestrichen wird.

Die zweite Initiative will, dass der Kanton Schwyz an die privaten Mittelschulen ab Schuljahr 2022/23 faire Beiträge leistet. Weil die beiden Fragen grundsätzlich unterschiedlich beantwortet werden können, ist es notwendig, zwei Initiativen zu lancieren. Das Initiativkomitee ist überzeugt, dass viele Schwyzerinnen und Schwyzer diese Meinung teilen und nun mit den Initiativen die Möglichkeit erhalten, sich dezidiert zu diesen Themen zu äussern.

Es stimmt, dass der Stiftungsrat des Theresianum der Absichtserklärung einer Zusammenführung zugestimmt hat. Der Stiftungsrat hat aber wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass er der Absichtserklärung hauptsächlich aufgrund der schwierigen finanziellen Situation zugestimmt hat. Er hat auch immer wieder betont, dass die Aufgabe des Theresianums für die Bildungslandschaft im Kanton Schwyz und weit darüber hinaus einen grossen Verlust darstellen würde. Dieser Verlust würde durch allfällige Vorteile einer grösseren Schule nicht aufgewogen. Mit der Lancierung der beiden Initiativen „für eine dezentrale Mittelschullandschaft“ und „eine faire Finanzierung der Mittelschulen“ ist für den Stiftungsrat eine neue Situation entstanden. Er hat deshalb bereits angekündigt, dass er aufgrund der Lancierung der beiden Initiativen seinen Entscheid neu beurteilen wird.

Für unsere Gemeinde geht es nicht nur darum zu verhindern, dass wir den Verlust einer eigenen Mittelschule mit allen Standortvorteilen abwenden wollen, sondern auch der Verlust von siebzig Arbeitsplätzen bestimmt nicht in unserem Sinne sein kann.

Nachstehend finden Sie die Unterschriftenbögen. Das Argumentarium findet sich jeweils auf der Rückseite des Unterschriftenbogens und auch unter https://starke-mittelschulen.ch/. Auf dieser Webseite können Sie auch dem Unterstützungskomitee beitreten oder die Initiativen finanziell unterstützen.

Wir bitten Sie, beide Initiativen zu unterschreiben und nach Möglichkeit auch in Ihrem Umfeld zu sammeln. Bitte senden Sie die Bögen entweder an: Martina Sarli, Parkstrasse 10, 6440 Brunnen oder direkt an die auf den Unterschriftenbögen angegebene Adresse.

Mittelschulgesetz_Initiativen_Schwyz


Ja zu gerechten Majorzwahlen

Ein überparteiliches Komitee hat eine Volksinitiative «Ja zu gerechten Majorzwahlen» lanciert.

Das Problem ist bekannt. Bei Majorzwahlen können im Kanton Schwyz unter den Parteien und Kandidierenden Päckli abgeschlossen werden. Das gibt immer wieder Anlass zu Kritik, weil damit eine echte Auswahl so gut wie unmöglich ist. Das war etwa bei den vergangenen Regierungsratswahlen der Fall, als die SVP und die FDP sich entschlossen, ihre Kandidaten gemeinsam ins Rennen zu schicken. Diese fünf Sitze waren damit bereits im Vorfeld unter Dach.

Ein überparteiliches Komitee aus zwölf amtierenden und früheren Kantonsräten hat sich zusammengeschlossen und lanciert eine Volksinitiative.

Was würde sich ändern?

Konkret soll das Wahlrecht für die Majorzwahlen so geändert werden, wie es im Kanton St. Gallen bereits üblich ist. Das heisst: Es gibt keine Änderungen bei der Wahlanmeldung oder dem Einreichen von Wahlvorschlägen. Es soll aber künftig nur noch einen Wahlzettel geben, auf dem alle Kandidierenden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind. Die Bisherigen würden dabei zuoberst eingereiht. Wie bei Multiple-Choice-Verfahren gäbe es auf diesem Zettel dann Kästchen zum Ankreuzen. Die Stimmbürger machen so viele Kreuze, wie Sitze zu besetzen sind. Wer am meisten Stimmen bekommt, ist gewählt.

Bitte unterzeichnen Sie den Unterschriftenbogen und sammeln Sie nach Möglichkeit auch in Ihrem Umfeld. Senden sie den Bogen ausgefüllt an: Martina Sarli, Parkstrasse 10, 6440 Brunnen oder direkt an die auf den Unterschriftenbögen angegebene Adresse.

Majorzwahl Initiative


 

Herzlichen Dank

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre aktive Unterstützung.